
Wie EFT Klopfakupressur dir helfen kann, glücklicher zu sein
Dieser Blogbeitrag schlummerte eine Weile in meinem Kopf, bis mich eine Klientin inspirierte, ihn endlich zu schreiben. Ich bin EFT-Praktikerin und nutze diese Form der Klopfakupressur vorwiegend mit Krebspatientinnen. Meine Klientin lebte seit über 10 Jahren mit Krebs, mittlerweile im vierten Stadium. Dennoch ging es ihr erstaunlich gut, sie arbeitete erfolgreich in einer neuen Karriere, hatte sich ein neues Haus gekauft und eine neue Beziehung gefunden. Sowohl eine bewusste Ernährung als auch ganzheitliche Körperpraktiken halfen ihr, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen.
Warum war diese Klientin zu mir gekommen?
Tränen stiegen ihr in die Augen, als sie mir sagte: „Ich bin stark und positiv, das hält mich aufrecht. Aber ich weiß, dass das Medikament, das ich nehme, den Krebs nur eine gewisse Zeit in Schach halten kann, und ich habe Angst davor, was dann passieren wird. Ich weiß, dass ich positiv denken muss, aber ich habe Angst. Ich habe Angst vor meinen negativen Gedanken und dass sie mich umbringen werden …“
Das ist ein ziemlich stressvoller Gedanke, findest du nicht?
Was tun, wenn positiv denken schwer fällt?
Klar, wenn wir positiv denken, fühlen wir uns besser. Und mittlerweile wissen wir auch, dass positives Denken einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Heilung hat. Leider kann man positives Denken nicht erzwingen, und Angst zu spüren ist ein grundlegender physiologischer Mechanismus des Körpers, der unser Überleben sichern soll. Nur ein Psychopath verspürt keine Angst.
Was tun also mit diesem Widerspruch, der meiner Klientin so viel Stress verursachte? Wir klopfen auf Akupunkturpunkten, während wir laut aussprechen, was uns quält:
„Auch wenn ich es nicht schaffe, ununterbrochen positiv zu denken, liebe und akzeptiere ich mich“...
“Auch wenn ich Angst habe, dass diese negativen Gedanken mich umbringen werden, gehe ich behutsam und liebevoll mit mir um“....
Kann das Klopfen auch negative Gefühle verstärken?
Ich werde oft gefragt, ob das Klopfen mit negativen Gedanken oder Gefühlen das Negative nicht eher in das Unterbewusstsein hinein klopft und verstärkt. Das Gegenteil ist der Fall. Einen Moment innezuhalten und mich zu fragen „Wie geht es mir wirklich?“ ist ein Moment der Selbstfürsorge und Selbstliebe. Sagen wir uns stattdessen „Reiß dich zusammen, du Schlappschwanz, und denke endlich positiv!“ dann ist das nichts anderes als Mobbing aus dem eigenen Kopf. Unser Körper wird daraufhin erst recht Stresshormone ausschütten, die negative Spirale setzt sich fort.
Wenn wir stattdessen die negativen Gedanken ansprechen und uns nicht dafür verurteilen, dann entspannt sich unser Körper. Wir fühlen uns bedingungslos angenommen und können aufatmen. In diesem Zustand sieht die Welt plötzlich nicht mehr ganz so hoffnungslos aus und wir entdecken eine positivere Perspektive ganz von selbst.
Wenn ich dieses Prinzip erkläre, nutze ich oft das Beispiel eines alten Blumenbeets, das neu bepflanzt werden soll: In welchem Beet werden neue, junge Pflänzchen wohl besser wachsen? In einem, das sorgfältig gejähtet und gedüngt wurde oder zwischen dem alten Unkraut?
Das erwähnte Gespräch mit meiner Klientin fand vor acht Jahren statt. Gerade ist sie in ihr Traumhaus am Meer gezogen, und es geht ihr so richtig gut.
Möchtest du mehr erfahren über Klopfakupressur?

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie EFT Klopfakupressur dir helfen kann, negative Glaubenssätze aufzulösen und glücklicher zu leben, dann sprich mich gerne an (bettina@taptoflow.com)
oder komm zu einem meiner Kurse, in denen ich EFT Klopfakupressur lehre:
https://app.tickettailor.com/event/ev_5194697
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